Über Mich

Christian Gschwilm a.k.a. Browmeister (*5.08.1992 – Noch am Leben, aber mental verschollen)

swp
erblickte an einem wunderschönen Sommertag das Licht der Welt, als der Arzt bei einer Routineuntersuchung seiner Mutter aus Sicherheitsgründen seine Grubenlampe für die “Höhlenbesichtigung” mitgenommen hatte. Ein paar Monate später hatte die Gesellschaft einen Browmeister und somit einen Dummschwätzer mehr – Historiker sprechen von diesem Tag als einem schwarzen Schandfleck der Geschichte. Für Christians Mutter war es jedoch eine lustige Geburt, so erinnert sie sich noch genau an das Kitzeln, das der prächtige Vollbart verursacht hat, mit dem das Kind zur Welt kam. Während andere Neugeborene um ihr frisch begonnenes Leben schreien oder den Arzt anpinkeln, zog Christian nur lässig eine seiner Augenbrauen hoch. Daraufhin erklang ein himmlischer Chor der von strahlendem Licht begleitet wurde, die Krankenschwestern fielen reihenweise in Ohnmacht und es materialisierte sich ein Agent mit einem Modelvertrag vor den Augen der Anwesenden. Dieser wurde jedoch schnell wieder von den Eltern mit einem freundlichen Arschtritt aus dem Raum befördert („Unser Kind verderben wir schon selber!“).

Als Spross einer mittelmäßigen Journalistin und Politikexpertin und eines aufstrebenden Kirmesluftballonverkäufers kannte Christian sich auch bestens mit heißer Luft aus und gesegnet mit der schriftstellerischen Gabe seiner Mutter und dem Luftkopf seines Vaters machte er sich auf, den Menschen literarische Wunderwerke zu schenken. Sein Ideal ging jedoch während eines Praktikums bei McDonalds, einer Teilzeitstelle als C-Promi-Assistent und einem Schnupperkurs als Müllskipper flöten und gründete eine erfolgreiche Blaskapelle, die mit ihrem Cover von “Blow my Whistle” die Charts stürmte. Neidisch auf diesen Erfolg zog sich Christian auf den entlegenen Gipfel des Whateverest zurück, um ein asketisches Eremiten-Dasein in völliger Meditation zu leben.

Eines Tages traf ihn die Erleuchtung, als ihm seine einzige Glühbirne auf den Kopf fiel und so musste er sich in den nächsten, 8848 m weiter unten gelegenen Baumarkt machen um Ersatz zu beschaffen. Auf dem Weg dorthin wurde er von einem freundlichen Passanten auf das nächste Arbeitsamt verwiesen, nachdem dieser von Christians Rauschebart, dezent duftendem Körpergeruch und leicht ungewaschener Kleidung Notiz nahm. Im Wartezimmer angelangt, traf er dort auf andere bemitleidenswerten Gestalten, die für einen Radiosender namens Kanal C „arbeiteten“. Es entstand eine wunderbare Freundschaft ganz nützliche Zweckgemeinschaft, bei der sie jeden Montag all diejenigen aus dem Raum Augsburg mit ihrer „Unterhaltung“ quälten, die nicht schnell genug den Sender wechseln konnten. In der Folgezeit nahmen Christians kreative Ergüsse stetig an Umfang zu und sprengten bald den Rahmen seiner Profession als Beipackzettelautor und Bierdeckelphilosoph.

Nun, nach mehr als zwei Jahren am Rande der Geschmacklosigkeit entschied er sich für eine weniger explosive Art der Publizierung und bastelte diesen Blog, um

„…sich selbst zu verwirklichen, kreativ auszuleben und von den anderen abzuheben“
– jeder Hipster, immer-

Na das kann ja was werden.