Lieblingssong: Frightened Rabbit – The Woodpile

Das Jahr geht langsam dem Ende zu und angesichts der ganzen negativen Ereignisse ist es auch gar nicht mal so schlecht, sich mit einem herzlichen „Fuck you, too!“ von 2016 zu verabschieden. Doch so schlimm uns Musikfans das Jahr auch gebeutelt hat (R.I.P. Prince, Lemmy, David Bowie und ihr anderen Helden), scheint es das durch eine phänomenale Konzertsaison einigermaßen wieder gut machen zu wollen. Seit Anfang Herbst gab es so viele verlockende Konzerte, dass ich gar nicht mehr hinterherkam und so manch ersehnten Act verschmähen musste. Und selbst jetzt ist noch lange nicht Schluss, bis in den Dezember hinein werde ich mir noch einige Live-Schmankerl gönnen. Am Montag geht es auch schon weiter mit den Schotten von Frightened Rabbit, juhuuu! Weiterlesen

Lieblingssong: Ben Khan – Youth

Es ist unglaublich, wie gut so ein Wochenende tut, an dem man nichts, aber so wirklich nichts macht. Einfach gemütlich rumliegen, Musik hören oder Netflix von einer Folge zur nächsten laufen lassen. Nach den letzten vollgepackten Wochen war das auch dringend notwendig. Vier Konzerttage hintereinander, ständig von Augsburg nach München und wieder zurücktingeln und dann „muss“ man auch noch die Sozialkontakte pflegen – Party hier, Feier da. Das hinterlässt dann doch seine Spuren. Oder besser: man wird alt. Weiterlesen

Albumreview: Bon Iver – 22, A Million

jv1
Als 2012 der Grammy für den besten Newcomer verliehen wurde, explodierte das Internet. Denn statt Skrillex, Nicki Minaj oder J. Cole gewann das von Justin Vernon angeführte Singer/Songwriterprojekt Bon Iver. Von diesem Künstler hatten die entrüsteten Mainstreamhörer noch nie etwas gehört und machten ihrem Ärger über „Bonnie Bear“ im Netz ordentlich Luft.
Für all diejenigen, die musikalisch auch mal über den Tellerrand gucken, sind Bon Iver aber schon lange kein Geheimtipp mehr und werden in einem Atemzug mit Größen wie Radiohead genannt. Und obwohl lange unklar war, ob wir uns auf neue Musik des 35-Jährigen Justin Vernon freuen dürfen, hat er nun doch noch ein drittes Album namens „22, A Million“ rausgebraucht. Schon die erste Single „22 Over Soon“ zeigt, dass Justin auf der neuen Platte ausgiebig herumexperimentiert. Weiterlesen

Konzertreview: Augustines im Backstage München (27.10.2016)

„Going out to watch live music is an absolute joy – it’s the best thing about being alive“
~ Big Jeff ~

So isses. Und vorgestern kam der Tag, auf den ich sehnsüchtig gewartet und den ich gleichzeitig gefürchtet habe: Die Augustines baten zum letzten Tanz, um noch einmal mit uns Fans einen Abend alive zu sein. Dabei ist es noch keinen Monat her, seit die Indie-Rocker folgenschwer angekündigt haben: Nach der Tour ist Schluss. Finito. Aus. In die Zukunft führen nur noch getrennte Wege. Diese Entscheidung schwebte auch die ganze Zeit über dem Auftritt im Münchner Backstage mit. Bedrückte Stimmung gab es aber zu keiner einzigen Sekunde, dafür sorgten William a.k.a. Billy, Eric und Rob mit einer unvergleichlichen Show, die auf großes Tränenvergießen verzichtete und ganz unter dem Motto stand: Traurig sein können wir auch noch morgen, heute hauen wir nochmal richtig auf die Kacke! Weiterlesen

Lieblingssong: NEEDTOBREATHE – Happiness

Eigentlich bin ich momentan alles andere als happy. Nichts läuft, keine Erfolge in Sicht und wenn ich nicht aufpasse, bin ich schneller depri als man „Haha, du Emo!“ rufen kann. Die Details erspare ich euch mal, schließlich soll das hier kein Mimimi-Post werden. In diesen schweren Zeiten habe ich jedenfalls einen hartnäckigen Ohrwurm, der die Stimmung dann doch irgendwie ein klein wenig hebt. Und der mir eigentlich gar nicht gefallen dürfte, da er ein Mainstreamsong in Perfektion ist. Ladies and Gentleman, mein neuestes Guilty Pleasure: Happiness von NEEDTOBREATHE. Weiterlesen

Lieblingssong: Colony House – You Know It

„We always take my car / cause it’s never been beat / and we’ve never missed yet / with the girls we meet“

Sorry, ich bin durch meinen Freundeskreis ein klein wenig Beach-Boys-geschädigt. Kein Ohrwurm wurde öfter in meinen Kopf gedrillt als „I Get Around“ von den Sunnyboys aus Kalifornien. Deshalb bin ich vermutlich auch so anfällig für Retro-Sound, wie ihn zum Beispiel die vier jungen Burschen von Colony House zelebrieren. Weiterlesen