So. Irgendwann musste es ja so kommen. Fast ein Jahr habe ich mich hier, meinem kleinen Bötchen auf den Wellen des World Wide Webs, austoben können und über die schönste Sache der Welt schreiben dürfen: Musik. Frei Schnauze und wie ich es für richtig hielt. Das war schon echt nice muss ich sagen. Aber nun ist er da, der Zeitpunkt, an dem das Experiment Browmeister (fürs Erste) ruhen wird.

Wenn ich behaupten würde, dass leider ist nicht alles so gelaufen ist, wie ich es mir vorgestellt habe, würde es nicht stimmen. Es ist vielmehr so, das alles andere (unerwartet) viel zu gut geklappt hat. Denn vor allem beruflich geht es – mit gelegentlichen kleinen Durchhängern – stetig aufwärts und ich konnte mein Glück an mehreren Punkten bisher gar nicht fassen. Das bedeutete aber auch, dass die Freizeit immer dünner wurde und zusammen mit der Pflege der Sozialkontakte und dem generellen Überleben wenig Platz für diesen Blog blieb. Meine treue Leserschaft (die ich an den Fingern abzählen kann) wird vielleicht mitbekommen haben, dass die Artikeldichte von Monat zu Monat geschwunden ist. Gegen Ende des Jahres habe ich dann erkannt, dass sich der Aufwand, der bei der Instandhaltung und dem Betreiben eines eigenen Blogs entsteht, sich für die wenigen Leser einfach nicht lohnt und mehr investerte Zeit, um dies zu ändern, einfach nicht drin war.

Aus diesem Grund habe ich mich zu einer schweren Entscheidung durchgerungen. Mit Browmeister ist für unbestimmte Zeit Schluss. Tschüssikowski Unabhängigkeit. Nur Lemmy, David und Prince wissen, ob ich jemals wieder hierher zurückkehren werde. Denn mich zieht es zu neuen Ufern, bei denen ich Leben und Schreiben am effektivsten in Einklang bringen kann. Ab sofort kann man unter folgendem Link weiterhin meinen Buchstaben-Senf zu allen möglichen Musikthemen finden:

http://ahoimag.de/author/christian-gschwilm/

Richtig gelesen. Ab sofort segle ich nämlich unter der Flagge vom wunderbaren Ahoi Magazin. Da kann ich zwar nicht mehr so locker mit euch liebenswerten Flitzpiepen schreiben wie bisher, habe aber keinen Veröffentlichungsdruck mehr und kann schreiben, wann es mir passt. Dass meine Texte dann von einer (seeehr viel) größeren Leserschaft konsumiert werden, ist natürlich deluxe (Nix gegen euch, hab euch trotzdem weiterhin lieb *kiss*).

Bevor ich mich aber hier noch um Kopf und Kragen schreibe, bleibt mir nur noch zu sagen: Vielen Dank für die wertvollen Minuten, die ihr hier verbracht und für meine geistigen Ergüsse investiert habt. Es war ne geile Zeit und ich hoffe, wir lesen uns mal wieder. Auf Ahoimag oder halt irgendwo anders. Oder wieder hier(?).

Ich verbeuge mich
Euer Browmeister

Ein Gedanke zu “Goodbye Browmeister / Auf zu neuen Ufern

  1. Neeeeeeiiiiiiiiinnnnnnnn! Das ist ja schade. Ich hab deine Blogeinträge immer sehr gern gelesen 😦 und so schade es auch ist, aber zum Ahoi Mag werde ich dir wahrscheinlich nicht folgen. Ich mag die persönlichen Aspekte eben doch lieber als glattgebügelte Magazinartikel.

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