Was ist das nur für 1 Sommer? Am 18.08. starte ich einen neuen Anlauf für meinen verdienten Festival-Aktivurlaub, der mir ja auf dem Southside verwehrt blieb. Meine ganze Hoffnung liegt darum dieses Jahr auf dem Highfield bei Grosspösna in der Nähe von Leipzig. Schon lange von Freunden empfohlen bekommen, ist es nun 2016 soweit und ich werde meine Premiere dort mit einer großen Crew, viel Bier und einem Line-Up feiern, das sich sehen lassen kann. Neben Southside-Bands, die ich auf diese Wiese nachholen kann (Rammstein, Royal Republic, etc.) freue ich mich besonders auf diese fünf:

Heaven Shall Burn

AAAAAAAAAAAAAAAAAHHH! Einmal um die Wette schreien mit dem deutschen Metalcore-Exportschlager Heaven Shall Burn – die Kehle fürchtet sich, das Herz jubelt. Definitiv eine der prägenden Bands aus meiner metallischen Sturm & Drang-Zeit. Unvergessen sind die Abende in der Rockdisko, als das ruhige Intro von „Endzeit“ angestimmt wurde und wirklich jeder auf der Tanzfläche wusste: Shit’s about to go down. Ab und zu brauche ich einfach ein Alternativprogramm zu Indie, Pop & Co und da gibt es nichts besseres als ein wenig Tough-Guy Mukke bei der man die Hälfte der Lyrics nicht versteht (bzw. verstehen muss).

Bei folgendem Song wird der Mosh-Pit gestürmt: Black Tears

 

Olli Schulz

Weiter geht’s mit einer musikalischen 180°-Drehung und doppeltem Salto, denn der Singer-Songwriter und Fest&Flauschig-Star Olli Schulz bringt einen wieder zur Ruhe und auf den Boden der Tatsachen. Weder Blödelbarde, noch Schnulzensänger – Olli singt einfach aus dem Leben und schafft so den perfekten Spagat zwischen humor- und gefühlvoll. Dazu bekommt man noch eine grundsympathische Liveperfomance mit dem Witz und Charme, für den man Olli Schulz kennen und lieben gelernt hat. Ich bin sehr gespannt darauf, ihn mal ohne seinen Sidekick Jan Böhmermann (Fest&Flauschig-Fans kennen die richtige Rollenverteilung) zu sehen.

Wenn dieser Song auf der Setlist steht werde ich ziemlich happy sein: Als Musik noch richtig groß war

 

Sum 41

Und nochmal ein blast from the past, nochmal ein Stück weiter in meiner Musikhistorie zurück. Wie bei den meisten gab es in den rebellischen Teeniejahren auch bei mir die berühmte Punkrock-Phase und die Kanadier von Sum 41 waren mein Einstieg in die Szene. Klar, Green Day waren cool, Billy Talent okay und Bands wie Blink128 und Good Charlotte wurden geduldet, aber Sum 41 waren DER SHIT. Niemand hat so wunderbar hart und herzlich über First-Teenie-Problems wie Liebeskummer, Selbstzweifel und Liebeskummer hinweggeholfen. Sänger Deryck war und ist auch heute kein großer Sänger, ich aber auch nicht – passt also. Auf dem Highfield gibt es dann die lang ausstehende Wiedervereinigung und erlebbare Nostalgie pur.

Der Throwback-Friday wird perfekt durch: Walking Disaster

 

Bonaparte

Do you want to party with the Bonaparte? Oh Hell Yeah! Der schrägste Vogel der Indie-Szene lässt sich auch für eine Audienz blicken und der Spaß ist somit vorprogrammiert. Schräge Texte, ausgefallene Kostüme und eine einzigartige Show machen den Schweizer und sein Gefolge zu einem hundertprozentigen Must-See. Egal welches Wetter uns auch erwarten wird, wenn Klassiker wie „Anti Anti“ oder „Too Much“ angestimmt werden, dann bleibt kein Fuß still – ob nun der Matsch spritzt oder der Staub fliegt.

Besonders wild getanzt wird bei: Too Much

 

Scooter

Diese Wahl erklärt sich ja wohl von selbst. SCOOTER! Auf einem deutschen Festival! Das muss man erstmal bringen. Kein Act vereint die Worte Guilty Pleasure und Abriss so effizient wie H.P. Baxxter und Konsorten. Das Niveau wird allein auf dem Zeltplatz zurückgelassen, während man sich gemeinsam philosophischen Fragen stellt wie „How much is the fish?“ und den Festival-Knigge auffrischt: „It’s nice to be important, but it’s more important to be nice.“ Während Göthe, Schiller & Co bei jedem Scooter-Konzert im Grab rotieren, haben wir den Spaß unseres Lebens und singen inbrünstig „Döb döb döb da da döb döb döb!”

Dieser Song ist legendär und macht die Show zu einem unvergesslichen Erlebnis: alle

2 Gedanken zu “Highfield: Meine 5 größten Vorfreude-Acts

    • Also ich kann schon mal vorab sagen, dass ich ziemlich zufrieden mit dem Gig war. Kann natürlich auch an meiner rosaroten Nostalgiebrille liegen, weil Sum41 so ca. die erste Band war, die ich aktiv gehört habe. Ich hatte ja ziemlichen Bammel dass Deryck stimmlich nicht abliefern kann, nachdem ich einige Livevideos gesehen habe. Aber auf dem Highfield war er mMn. echt gut drauf. Nur das Cover von We Will Rock You war sehr unnötig, verschenkter Platz.

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